Aktuelles

Wir als vhs Ludwigsburg sind ein Ort der Integration: 300 Menschen lernen täglich bei uns Deutsch.

Die meisten haben Arabisch als Muttersprache. Kursteilnehmende aus europäischen Ländern bilden ebenfalls eine große Gruppe. Derzeit besuchen 80 Geflüchtete aus der Ukraine einen Deutschkurs bei uns und täglich stellen wir etwa 20 Förderanträge für Interessierte. Im Mai hat ein Intensivsprachkurs speziell für Jugendliche gestartet – mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse. Den Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung können Sie hier nachlesen.

vhs Ludwigsburg bei Scala TV

Lebensbegleitendes Lernen für alle – das ist Ziel und Auftrag der vhs.
Von Kunst- und (Kultur-)Geschichte, Verbraucherfragen, Nachhaltigkeit, Musik und Tanz über Yoga und Gymnastik bis hin zu IT-Kursen und beruflichen Bildungsangeboten reicht das vielseitige Angebot. Außerdem kann man ein Dutzend verschiedene Fremdsprachen und Deutsch lernen.

Die Fachgebietsleiterinnen Gabriela Denk und Lea Auginski stellen die vhs vor. Außerdem sprechen sie mit der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Ludwigsburg Judith Raupp über Chancen und Veränderungen durch die Corona-Pandemie, die gesellschaftliche Bedeutung der vhs vor Ort in Ludwigsburg und das aktuelle Semesterthema „In vielem eins“.

Den ganzen Beitrag zum Nachsehen gibt es auf unserem Youtube-Kanal: https://youtu.be/bRvcqOGdnjU

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Volkshochschulen setzen Zeichen für Vielfalt

Zusammen in Vielfalt – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Der Deutsche Volkshochschul-Verband DVV blickt auf das Jubiläumsjahr mit der Veranstaltung  "Zusammen in Vielfalt – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" am 11. Mai zurück.

Über das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hinaus möchten Volkshochschulen im gesamten Bundesgebiet und ihre Verbände weiterhin dazu beitragen, das reiche kulturelle Erbe der Juden in Deutschland und die Vitalität jüdischen Lebens zu zeigen und stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der DVV blickt auf viele gelungene Aktivitäten zurück und tauscht sich darüber aus, wie jüdisches Leben auch in Zukunft ein integraler Bestandteil der Bildungsarbeit an Volkshochschulen sein kann.

Die Aufzeichnung des Impulses von Herrn Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie des anschließenden Podiumsgesprächs finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=R5hnUh6waJA&t=1755s.

Am 12. April fand in der vhs Ludwigsburg der Vortrag Rassismus trotz "Auschwitz"? Zu den Kontinuitäten im Umgang mit Sinti und Roma in der deutschen Geschichte mit Joey Rauschenberger, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg statt. Die Aufzeichnung des Vortrages können Sie hier abrufen.

Förderprojekt „Rückenwind“ an der vhs Ludwigsburg

Neben dem regulären Kursprogramm unterstützt die vhs Ludwigsburg seit Dezember 2021 im Rahmen des Förderprojektes „Lernen mit Rückenwind“ der Landesregierung Baden-Württemberg Schulklassen an zwei Ludwigsburger Schulen.

Insgesamt sind sieben „Rückenwind“-Kursleitungen in drei fünften Klassen und in einer 10. Klasse an einer Berufsschule eingesetzt. Im integrativen Modell unterstützen sie die Lehrkräfte bei der Vermittlung verschiedener Lehrinhalte. Der Fokus liegt dabei auf Deutsch und Mathematik.

Aufgrund des akuten Lehrermangels in Baden-Württemberg und dem erhöhten Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler seit der Pandemie ist die Unterstützung sehr willkommen. Die Zusammenarbeit ist für die gesamte Projektlaufzeit bis Ende Juli 2023 geplant.

Vorwort
Oberbürgermeister Stadt Ludwigsburg

Liebe Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger,

die Volkshochschule Ludwigsburg hat sich im Kontext der Pandemie einmal mehr als
wertvolle Säule des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt bewährt. Auch in der Krise
konnten wir darauf vertrauen, dass sie ihrem Bildungsauftrag sowie ihrer sozialen Verantwortung
mit vorbildlichem Engagement gerecht wird.
Das vergangene Semester hat gezeigt, dass wir mit unserem Wissen über das Virus
längst nicht mehr am Anfang stehen: Unsere Hygienekonzepte haben sich als tragfähig
erwiesen und wir haben gelernt, flexibel auf aktuelle Entwicklungen sowie neue Regelungen
zu reagieren. Wenn es die Corona-Situation zulässt, werden wir im Frühjahr und
Sommer 2022 und damit im kommenden Semester einen weiteren Schritt in Richtung
Normalität wagen.
Konkret bedeutet das, dass Lehren und Lernen ohne Mindestabstand, Austausch und
Lernen in Gemeinschaft immer dann stattfindet, wenn uns die jeweilige Verordnung die
Möglichkeit dazu gibt. Diese Vision weckt Vorfreude und Zuversicht – genau das, was
wir jetzt brauchen, um die Herausforderungen des Winters gemeinsam zu meistern.
Bleiben Sie gesund!

Dr. Matthias Knecht – Oberbürgermeister