Naturwissenschaften und Kreativität oder wie löst man ein Problem?


Immer noch weit verbreitet ist das Vorurteil, dass Geisteswissenschaften und vor allem Kunst kreative Handlungsweisen der Menschen sind, während die „objektiven“ Naturwissenschaften lediglich „logisch-eindimensionale“ Vorgehensweisen sind. Die Naturphänomene bilden zwar die objektive Grundlage („Empirie“), aber der Naturwissenschaftler hat die Aufgabe, diese Gegebenheiten zu interpretieren („Theorie“). Dabei hat er einen weiten „spekulativ-kreativen“ Spielraum. Einstein meinte, man müsse der Natur ihre Geheimnisse gleichsam „ablauschen“. In einem Streifzug durch die Geschichte (Thales, Aristoteles, Kepler, Galilei, Newton, Einstein, Heisenberg …) werden wir versuchen diese zu belegen. Allerdings: Die Naturwirklichkeit musste mit den Ergebnissen der Theorie übereinstimmen!

Prof. Dr. Joachim Sommer ist Honorarprofessor für Wissenschaftstheorie an der Fachhochschule in Schwäbisch Hall. Er unterrichtet zudem Geschichte der Naturwissenschaften an verschiedenen Institutionen der Erwachsenenbildung.



1 Vormittag, 08.07.2022
Freitag, 09:30 - 12:00 Uhr
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Prof. Joachim Sommer
2211160 
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