Mozart als musikalisches Wunderkind (ausgefallen)


Man muss es auch Unmusikalischen gegenüber kaum betonen: Mozart ist der Inbegriff des musikalisch-kompositorischen Wunderkindes. Wer mit 6 Jahren erste kleine Klavierstücke spielt und sogar selbst verfasst, mit 8 sich an eine Sinfonie für mittelgroßes Orchester wagt und mit etwa 16 nichts Wesentliches mehr von anderen (dem eigenen Vater inbegriffen) lernen und assimilieren kann, verdient diese seltene Auszeichnung fraglos. Dennoch: auch ein Genie muss selbstredend „einen Weg“ zurücklegen, der im Fall W. A. Mozarts oft bis an die Grenzen der Belastung und physischen Konstitution ging, v.a. während der frühen Reisen. Wie die Werke seiner ersten zehn Künstlerjahre beschaffen sind und wie sie klingen, ist das Zentrum des musikalischen Vortrags. 


Dr. Herbert Lölkes hat Musikwissenschaft, ev. Theologie und Religionswissenschaft studiert. Tätigkeiten als Universitätslektor, Verlags- und Rundfunkmitarbeiter, zuletzt mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung.

 




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Kursgebühr:
13,00