Die Videoinstallation lässt die Zeitzeug*innen mit ihren persönlichen Erinnerungen zu Wort kommen: Kindheit, Schule, Familie, Träume, Ängste und Erlebnisse rund um den Mauerfall. Was war ähnlich, was unterschiedlich? Was wurde gewonnen, was ging verloren? Wie blicken sie heute auf die Einheit? So können die Zuschauer*innen in die individuellen Geschichten eintauchen. Bei dem Erinnern und Sprechen über die Geschichte(n) wird nicht nur der Wert der Demokratie klar, sondern wir üben uns auch in einer Grundbedingung für das Funktionieren einer Demokratie: zuhören, aus den vielen Perspektiven lernen und Empathie entwickeln. Zur Eröffnung werden bei einem Podiumsgespräch die zwei Zeitzeuginnen Regina Kögler (Generation Maurbau) und Anja Knablowski (Generation 1975) aus den Generationenprojekten dabei sein und über das Erlebte mit dem Publikum in Austausch gehen.
In Kooperation mit: Universität Tübingen Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Baden-Württemberg, KRRO Film Berlin, Stadtbibliothek Ludwigsburg
Gefördert durch das Ministerium für Kultus Baden-Württemberg
Information für Lehrkräfte an Schulen:
Die Ausstellung eignet sich insbesondere für die Klassenstufen 9 (G8), 10 (G9 und Gemeinschaftsschule) sowie die Kursstufen 12 und 13. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Kulturzentrums gebührenfrei besucht werden. Bitte melden Sie Ihren Besuch mit einer Schulklasse unter vhs@vhs-ludwigsburg.de an. Handreichungen, ausgearbeitete Unterrichtseinheiten und weitere Informationen erhalten Sie auf der Projektwebseite der Uni Tübingen. Alle Angebote sind gebührenfrei.