Was geschah mit den Bildern und Vorstellungen der antiken Götterwelt, als das Römische Reich christlich wurde? Diese Führung geht einer spannenden Spur nach. Nach einer kurzen Einführung in die Landwirtschaft zur römischen Zeit steht die Rekonstruktion eines Altars für die Mondgöttin Luna im Mittelpunkt, der in einem Mithras-Tempel gefunden wurde. An diesem besonderen Fund wird die Bedeutung der antiken Mondsymbolik anschaulich erläutert. Im Anschluss richtet sich der Blick auf die Zeit der Christianisierung: Welche Elemente dieser Symbolik wurden auf Maria, die Mutter Christi, übertragen? Und wie lebten sie im Marienkult weiter? Eine Führung über religiösen Wandel, kulturelle Kontinuitäten und überraschende Verbindungen zwischen Antike und Christentum.
In Kooperation mit: Schiller-Volkshochschule
Treffpunkt: beim Römerkeller auf der Ottmarsheimer Höhe, Heinrich-Hertz-Straße 22, 74395 Mundelsheim