Der italienische Komponist Giuseppe Verdi ist ein Großmeister der Oper, dessen Werke bis heute die Spielpläne der Opernhäuser dominieren. Aufgewachsen in der Nähe von Parma, entwickelte er sich als „Spätzünder“ zum bekanntesten Opernkomponisten Italiens, blieb aber immer in seiner Heimat verwurzelt und baute sich in der Nähe seines Geburtsorts eine Villa. Dorthin zog er sich nach den Aufenthalten in Paris, Genua und Mailand zurück. Der Vortrag zu seinem 125. Todestag stellt parallel zur Biografie die wichtigsten Opern und die Hintergründe ihrer Entstehung vor. Unter den sozialen Stiftungen Verdis ragt besonders das Musikeraltenheim in Mailand hervor.
Klaus J. Loderer hat an der Universität Stuttgart Architektur und Städtebau mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte studiert. Er ist als Redakteur, Kulturjournalist und Bauhistoriker tätig und unterrichtet an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen Architekturgeschichte.