Die vielen Facetten von Freude lassen sich aus neurowissenschaftlicher Sicht nur verstehen, wenn man die in der Evolution entstandenen Netzwerke des Nervensystems betrachtet. Bestimmte Hirnregionen, darunter der Nucleus accumbens, spielen eine zentrale Rolle bei Motivation, Belohnung und emotionalem Erleben – etwa beim Lachen, Genießen oder Verliebtsein. Der Vortrag gibt Einblicke in die Funktionsweise dieser Systeme und zeigt, wie sie unser Verhalten beeinflussen. Dabei wird auch erläutert, wie Fehlregulationen dieser Mechanismen mit problematischem Suchtverhalten in Verbindung stehen können. Der Vortrag vermittelt allgemeinverständliches Orientierungswissen aus der modernen Hirnforschung.
Der Referent ist Autor mehrerer populärwissenschaftlicher Bücher zur Neurowissenschaft und Mitverfasser eines neurowissenschaftlichen Lexikons.