Neun Menschen aus Ost- und Westdeutschland (Jahrgänge 1961 und 1975) berichten von ihrem Leben in einem geteilten und wiedervereinigten Land. Als die Mauer fiel, waren sie 14 oder 28 Jahre alt. Sie wuchsen in völlig unterschiedlichen Systemen auf: Sozialismus und Kapitalismus, Diktatur und Demokratie. Für die Menschen im Osten änderte sich nach 1989 alles – es eröffneten sich neue Freiheiten und Chancen, aber es kam auch zu Verlusten wie Arbeitslosigkeit und verwaiste Städte. Im Westen änderte sich nichts – nur der Solidarzuschlag und neue Reisemöglichkeiten in den Osten waren neu. Die Videoinstallation „Geteilte Jugend – Erinnerungen aus Ost und West“ lässt die Zeitzeug*innen mit ihren persönlichen Erinnerungen zu Wort kommen. Die neun Geschichten verschmelzen zu einer vielstimmigen Erzählung von einer Stunde Länge, die auf einem großen Monitor gezeigt wird. Auf zwei weiteren Screens kommen die individuellen Geschichten in 20-minütigen Videos zu Wort.
In Kooperation mit: Universität Tübingen Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Baden-Württemberg, KRRO Film Berlin, Stadtbibliothek Ludwigsburg
Gefördert durch das Ministerium für Kultus Baden-Württemberg
Information für Lehrkräfte an Schulen:
Die Ausstellung eignet sich insbesondere für die Klassenstufen 9 (G8), 10 (G9 und Gemeinschaftsschule) sowie die Kursstufen 12 und 13. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Kulturzentrums gebührenfrei besucht werden. Bitte melden Sie Ihren Besuch mit einer Schulklasse unter vhs@vhs-ludwigsburg.de an. Handreichungen, ausgearbeitete Unterrichtseinheiten und weitere Informationen erhalten Sie auf der Projektwebseite der Uni Tübingen. Alle Angebote sind gebührenfrei.