Märchen sind häufig kürzere epische Prosaformen, die magische und reale Elemente verbinden. Sie zeichnen sich durch zeitlose Handlungen, stereotype Figuren (Gut vs. Böse), Zauberwesen sowie übernatürliche Ereignisse aus. Stets findet sich ein Happy End, da immer das Gute siegt.
Man unterscheidet zwischen mündlich überlieferten Volksmärchen und schriftlich fixierten Kunstmärchen. Märchen dienten zur Unterhaltung, aber auch zur Belehrung und zum Übermitteln von allgemeinen Werten. Glück spielt dabei oft eine wichtige Rolle, z.B. bei Hans im Glück oder den Bremer Stadtmusikanten. Im Kurs beschäftigen wir uns mit bekannten Märchen und entdecken, welche Vorstellungen von Glück sich in ihnen verbergen.
Oberstudienrätin Anne Deetz studierte Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft.