Anlässlich des Internationalen Frauentages 2024

Männer, die auf Frauen starren

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In ihrem Film „Brainwashed – Sexismus im Kino“ dokumentiert die amerikanische Regisseurin Nina Menkes hundert Jahre Sexismus in Hollywood: Durch Kameraführung, Erzählperspektive und Figurenzeichnung werden Frauenfiguren zum Objekt – des „male gaze“, des männlichen Blicks, männlicher Macht und Gewalt.
Wir müssen weder nach Hollywood noch lange zurückblicken, auch im deutschen Fernsehprogramm finden wir ein Ungleichgewicht. Sonntagabends im „Tatort“ oder in der Netflix-Serie sind Frauen immer noch oft passiv: als dekoratives Beiwerk, Love Interest oder Opfer ohne eigene Stimme. Frauenfiguren werden viel häufiger als Männer sexualisiert und als Objekt dargestellt. Film und Fernsehen reproduzieren Sexismus und Diskriminierung – das prägt unser Denken und unsere Gesellschaft.
Kathrin Hollmer arbeitet als freie Journalistin in München. Über Filme und Serien diskutiert sie regelmäßig in Jurys, insbesondere darüber, wie Frauen und Diversität erzählt werden. Sie ist Vorsitzende der Nominierungskommission des Grimme-Preises in der Kategorie Fiktion. An diesem Abend zeigt sie aktuelle Beispiele aus dem Fernsehprogramm – negative, aber auch positive – und diskutiert darüber mit Karin Heisecke von der MaLisa Stiftung und Kea Wagner, Regisseurin und Drehbuchautorin von FEMININE BORDERLINES und Studentin der Filmakademie Baden-Württemberg und dem Publikum.

In Kooperation mit: Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg, MaLisa Stiftung



1 Abend, 28.02.2024
Mittwoch, 19:00 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Mi 28.02.2024 19:00 - 21:00 Uhr Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9 /1, 71638 Ludwigsburg, kleiner Saal, Hochparterre
Kathrin Hollmer

Karin Heisecke
2411005 
Abendkasse: 8,00 € (6,00 €)