Hans Hollein und die Postmoderne (ausgefallen)

Vom Wiener Enfant terrible zum Architekturstar
Der „Universalkünstler“ Hans Hollein aus Wien war ein Grenzgänger zwischen Architektur, Design und Kunst. Bekannt ist er vor allem als Architekt postmoderner Bauten, wie dem Museum Abteiberg in Mönchengladbach und dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. Seine Karriere begann in den 1960er-Jahren mit der Gestaltung eines winzigen Kerzengeschäftes in Wien, dem er einen angesagten Space-Look verpasste. 1985 wurde er mit der höchsten Auszeichnung der Architektur, dem Pritzker-Preis, geehrt. Er gilt als Meister der architektonischen Inszenierung, der wieder sinnliche und emotionale Momente in die Architektur brachte. Der Vortrag gibt einen Überblick über sein vielfältiges Werk bis in die 1980er Jahre und erklärt die wichtigsten Kennzeichen und Konzepte von postmoderner Architektur und Design.
Dr. Gabriela Denk hat Kunstgeschichte in Stuttgart, Paris und Heidelberg studiert. 2023 hat sie mit einer Arbeit über Hans Holleins Ausstellungen promoviert. Sie ist seit 2020 Fachgebietsleiterin für den Bereich Gesellschaft an der vhs Ludwigsburg.

Als Mitglied des Studium generale erhalten Sie exklusiv freien Eintritt. Der Rabatt wird nach der Anmeldung gewährt.



20.02.2024 (1-mal) 19:00 - 20:30 Uhr
2412110 
Kursgebühr: 7,00 €