„Recht auf Stadt“

Viele Kugeln, die mit geraden Stangen verbunden sind
Fotolia_17295228_XXL_Tom

Unter der Parole „Recht auf Stadt“ des marxistischen Soziologen und Philosophen Henri Lefebvre formiert sich seit den 1990er-Jahren wieder Protest im Rahmen sozialer Konflikte in vielen Städten der Welt. In ihren Aktionen formulieren Protestierende dabei Kritik an gegenwärtigen städtischen Lebensrealitäten: u.a. steigende Mietpreise, die Verdrängung nicht kommerzieller Freiräume, Gentrifizierung und das Ausbleiben eines ökologischen Umbaus. Ausgehend von Fragen danach, was Stadt ist, beschäftigt sich das Seminar anhand von ausgewählten Beispielen mit Aushandlungen um „ein Recht auf Stadt“. Es führt in die Bewegungsgeschichte eines „Rechts auf Stadt“ sowie in Konzepte der Urban Anthropology ein und öffnet Diskussionsraum um Fragen nach Stadtforschung zwischen Aktivismus, Kunst und Wissenschaft. 
Isabella Kölz, M.A. ist Kulturanthropologin, Kulturschaffende und Stadtaktivistin. Sie lehrt und forscht seit 2017 an unterschiedlichen Hochschulen.



1 Morning, 09/24/2024
Tuesday, 09:30 AM - 12:00 PM
1 appointments
Di 09/24/2024 09:30 AM - 12:00 PM Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg, Raum 303, 3. OG
Isabella Kölz M. A.
2421120 
Kursgebühr: 16,00 €

Belegung: 
Plätze frei
(Plätze frei)

Dienstagvormittag Kulturzentrum Raum 303

Dienstagnachmittag Kulturzentrum Raum 308