In der Vortragsreihe zur Kaffeehausgeschichte geht es nun um Stuttgart. Die Stadt war in den 1950er Jahren berühmt für seine vielen eleganten Cafés. Doch schaut der Vortrag auch weiter zurück und spürt den vergessenen Kaffeehäusern der württembergischen Residenzstadt nach. Besonders um 1900 bestanden eine Vielzahl an Kaffeehäusern. In Friedrichsbau, Wilhelmsbau Königsbau und Königin-Olga-Bau waren große Cafés. Doch auch in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen entstanden spektakuläre moderne Cafés. Ein Café auf einem Hochhaus und ein berühmtes Tanzcafé sind nur zwei Beispiele.
Klaus J. Loderer hat an der Universität Stuttgart Architektur und Städtebau mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte studiert. Er ist als Redakteur, Kulturjournalist und Bauhistoriker tätig und unterrichtet an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen Architekturgeschichte.